Montag, 27. August 2012

Zwischenwelt


Aufgrund meiner Wanderung am Samstag Schädelopfer und Scherbenpflaster, die mir sehr gut gefallen hat, wollte ich gestern nochmal allein zu der Schellnecker Wänd. Ich bin überzeugt davon, dass dies ein ganz besonderer und mystischer Platz ist. Ganz in der Nähe wurde eine Höckerbestattung von einer jungen Frau mit einem Kind und einem Rabenvogel gefunden. Die Umstände ihres Todes sind nicht bekannt und für damalige Zeiten eine eher ungewöhnliche Bestattungsform. Ich hatte das starke Bedürfnis, dass ich dort nochmal alleine hingehen muss, um zu räuchern, wer auch immer sie war und warum sie in dieser Form bestattet wurde.                      
Danach war ich noch lange Zeit direkt an der Schellnecker Wänd - einfach nur dort sein mit allen Sinnen, erspüren der Kraft und des AndersSEINS dieses Ortes. Ich bin mal wieder eingetaucht in eine andere Welt, hab die Zeit vergessen und gar nicht gemerkt, wie es langsam dunkel wurde. Nur der Baumgeist hat mich beobachtet....











Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Beim letzten Bild - die 5 Löcher in der Wand - sind für mich wie Zehenabdrücke!

Liebe Grüße Luitgard

Sonne Mond etc. hat gesagt…

Hallo, Hermine,

deine Fotos sind wie immer höchste Spitze!
Ich frage mich aber, warum du nichts mehr blogst. Gehts dir nicht gut?
Rühr dich doch wieder,
mit lieben Grüßen,
Ingrid